Pflegetipps

Mach es besonders.

  • Tipps für die Rasenpflege

    Rasen muss gepflegt werden, um sein schönes Erscheinungsbild zu erhalten

  • Dauerpflegeanleitung für Stauden- und Gehölzflächen

    Tipps für deine neuen Gartenpflanzen.

  • Tipps für die Vorbereitung auf Winter, Frühling etc.

    Wir lieben Pflanzen, deshalb schützen wir Sie entsprechend ihren Bedürfnissen.

  • Spezielle Hinweise zu Trockenheit

    Die Jahre werden immer trockener. Hier findet ihr Tipps, um auf extreme Situationen zu reagieren.

Rasenpflege

Dauerpflegeanleitung für Stauden- und Gehölzflächen

Damit frisch gesetzte Pflanzen ihre volle Schönheit entwickeln können, ist nach der Pflanzung eine intensive Pflege nötig. Hiermit möchten wir Ihnen einige nützliche Tipps geben, damit Ihre Gehölze und Stauden optimal anwachsen und sich voll entfalten können

Gehölze zurückschneiden

Beim Gehölzschnitt beschränken Sie sich bei der Fertigstellungspflege bitte nur auf das Entfernen abgebrochener oder abgestorbener Zweige und Äste. Bei Blütenpflanzen entfernen Sie nur die verwelkten Blüten. Wir empfehlen Ihnen, den jährlichen, fachgerechten Pflegeschnitt von unserem Fachpersonal durchführen zu lassen.

Stauden pflegen, aber wie?

Entfernen Sie im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb die abgestorbenen Pflanzenteile.

Der Boden in Ihrer Staudenpflanzung sollte - wenn möglich - nicht zu tief gehackt werden, entfernen Sie Unkraut nur durch Jäten, dass schont die Wurzelbildung der neu gepflanzten Stauden und vermindert eine ungehinderte Entwicklung von Wildkräutern (Unkräutern).

Gerade in der Hauptwachstumszeit muss in Trockenperioden zusätzlich gewässert werden, damit verhindern Sie eine Schwächung der Beetstauden: Nur geschwächte Pflanzen sind anfällig gegen Krankheiten und starkem Schädlingsbefall.

Auf Rindenmulch sollte gerade bei Neupflanzungen gänzlich verzichtet werden, da dieser eine leicht herbizide Wirkung hat, die Stauden schädigen oder gar abtöteten kann. Ein Mulchmaterial als Kiesel oder Splitt kann verwendet werden, sollte aber gerade bei jungen Pflanzen nur dünn aufgetragen werden.

Gräser, die sich über den Winter zurückziehen, sollten spätestens im Frühjahr auf 10-15 cm über dem Boden abgeschnitten werden, damit die neuen Triebe genügend Platz und Luft bekommen. Große Gräser können Sie über die Wintermonate sehr gut zusammenbinden. So verhindern Sie, dass Wind und Witterung die Halme im ganzen Garten verteilen.

Düngen

Stauden und Gehölze werden in regelmäßigen Abständen etwa in der Zeit von Anfang April bis Ende Juli idealerweise mit organisch-mineralischen Langzeitdüngern gedüngt. Danach sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Pflanzen ausreifen können. Im Fachhandel erhalten Sie eine breite Auswahl an geeigneten Spezialdüngern (Empfehlung Oscorna).

Der Dünger sollte großflächig ausgebracht und oberflächig eingearbeitet werden. um Pflanzenschäden zu vermeiden, sollten keine schnell wirkenden Dünger eingesetzt werden. Die Produktanleitung der einzelnen Dünger ist strikt einzuhalten.

Stauden benötigen gerade im Frühjahr eine Grunddüngung mit zum Beispiel Hornspänen, je nach Blühzeit und -leistung sollte eine erneute Gabe im Sommer (Mitte Juni/Anfang Juli) ausgebracht werden.

Düngen von Ziergräsern

Lediglich die Prachtgräser (Chinaschilf, Lampenputzergras) benötigen im Frühjahr eine Düngergabe von etwa 50g/m², z. B. Hornspäne.

Gräser für den Steingarten, Steppe- und Heidepflanzungen (Federgras) brauchen keine Düngergabe. Hier gilt: weniger ist mehr! Bei zu stark gedüngten Böden verlieren die Gräser ihren natürlichen Wuchscharakter, das Gewebe wird weich und die Pflanzen sind dadurch nicht mehr standfest und anfällig für Krankheiten.

Gehölze und Stauden bewässern

Frisch gepflanzte Stauden und Gehölze verfügen noch nicht über genügend Wurzeln, um das benötigte Wasser aus tiefen Bodenschichten aufnehmen zu können. Bis zum Einwurzeln sind die Pflanzen auf regelmäßige Wassergaben angewiesen. Hier gilt: Lieber einmal durchdringend wässern als mehrfach nur geringe Mengen Wasser ausbringen. Gießen Sie Ihre Pflanzen, wie die Natur das mit Landregen tut, mit einem Regner oder einer feinen Gießbrause. Wässern Sie bitte bei heißer Witterung unbedingt am frühen Morgen oder am Abend. Bei vollem Sonnenstand verdunstet mehr Wasser in der Luft, als die Pflanzen aufnehmen können.

Der tatsächliche Wasserbedarf einer Pflanzung variiert je nach Bodenart und Zusammensetzung der Pflanzung. Sandige Böden oder zum Beispiel Böden im Bereich der mageren Kalkböden benötigen mehr Wasser als sandige-lehmige Böden oder gar Tonböden. Die Pflanzung sollte auch noch im Wurzelbereich in einer Tiefe von ca. 20 cm ausreichend feucht sein. Kommt es zu eingerollten, schlappen Blättern oder gar zu vorzeitigem Laubfall, können die schönen Pflanzen schon geschädigt sein und bedürfen noch intensiverer Pflege. Bei Großbäumen müssen ggf. noch größere Wassergaben vorgesehen werden. Die Zeitangaben beziehen sich auf einen „normalen“ Gartenschlauch mit ½ Zoll Durchmesser. Immergrüne Gehölze (Koniferen, Rhododendren, Buchs, usw.) müssen auch im Winter regelmäßig gewässert werden.

Richtwerte pro Wässerungsgang:

1. Staudenflächen: ca. 10 Liter pro m² = ca. ½ Minute Gießzeit pro m²

2. Gehölzflächen: ca. 10 – 20 Liter pro Pflanze = ca. ½ Minute pro Pflanze

3. Bäume: ca. 50 – 100 Liter pro Baum = ca. 3 Minuten pro Baum

Zeitangaben beziehen sich auf einen „normalen“ Gartenschlauch mit ½ Zoll Durchmesser.

Unkraut entfernen

-Die Pflanzflächen sind von Beikräutern (Unkraut) freizuhalten, da diese unerwünschten Kräuter und Gräser den neu gesetzten Pflanzen Wasser, Licht und Luft wegnehmen können. Wir raten, das Erdreich regelmäßig zu lockern und Wildwuchs zu entfernen. Das Lockern verhindert die Keimung des Unkrauts und senkt die Verdunstung. Achten Sie darauf, dass Sie flach hacken, keine Wurzeln beschädigen und das Anwachsen der Pflanzen nicht stören.

Bitte auf keinen Fall chemische Unkrautvernichtungsmittel einsetzten!

Bei einer bestehenden Mulchschicht/Kiesschicht, die Unkräter/Beikräuter von Hand aus der oberen Schicht herausziehen.  Hartnäckige, tiefverwurzelte Unkräuter ausstechen und Mulchschicht/Kiesschicht wieder schließen.

Zu beachten ist hierbei jedoch, dass bei Wässerungsgängen ein Teil des Wassers von der Mulchschicht aufgenommen wird. (Nicht von einer Kiesschicht/Schotterabdeckung) Auch ein Teil des ausgebrachten Düngers wird von der Mulchschicht „verbraucht“ und muss entsprechend ergänzt werden. (Nicht bei Lavamulch).

Besondere Hinweise zu speziellen Pflanzen